Auf dem Mars
Der Vulkan Olympus Mons hat eine Höhe von ca. 22 – 26 km (je nach Messung) sowie einen Durchmesser von fast 600 km.
Somit ist der Vulkan ca. zweieinhalb Mal so groß wie der Mount Everest. Der letzte Ausbruch fand wahrscheinlich vor etwa 2 Millionen Jahren statt.
(Extra: Der Flächenmäßig größte Vulkan ist auch auf dem Mars. Der Alba Patera hat einen Durchmesser von über 1200 km. Das ist die Strecke von Salzburg
nach Barcelona über Fluglinie.
Der Neptun
Weil Unregelmäßigkeiten in der Umlaufbahn von Uranus auf die Schwerkraft eines weiteren Himmelskörpers hindeuteten,
berechneten die Mathematiker John Adams und Urbain Le Verrier unabhängig voneinander (ohne Computer) dessen Position.
Auf Le Verriers Bitte hin suchte der Astronom Johann Gottfried Galle den Himmel ab und fand schließlich 1846 den neuen
Planeten als wandernden Lichtfleck exakt an der vorhergesagten Stelle.
Nachträglich stellte sich heraus, dass Neptun schon viel früher unbewusst beobachtet wurde. So hatte ihn bereits
Galileo Galilei im Jahr 1612 im Visier, hielt ihn damals jedoch für einen Hintergrundstern oder einen Jupitermond.
Der Jupiter
Dieser Gasriese stabilisiert durch seine enorme Masse den Asteroidengürtel. Denn ohne diesen gravitativen Einfluss
würde statistisch gesehen alle 100.000 Jahre ein Asteroid auf der Erde einschlagen, was die Entwicklung von Leben
vermutlich unmöglich gemacht hätte.
Das heißt, dass die Präsenz eines jupiterähnlichen Planeten im äußeren System eine Grundvoraussetzung für bewohnbare
Exoplaneten sein könnte. (Hypothese in der Astronomie)
Der Uranus
Die Achsenneigung des Himmelskörpers liegt bei 97,77 Grad, also kreist er gewissermaßen liegend um die Sonne und
„rollt“ fast auf seiner Bahnebene voran. Die Ursache dafür ist bis heute ungeklärt, jedoch gibt es mehrere Theorien.
Die gängigste geht davon aus, dass es eine gewaltige Kollision mit einem großen Protoplaneten während der Entstehungsphase gab.
Durch diese Neigung wird der Uranus-Südpol jahrelang von unserer Sonne beschienen. Der Nordpol hingegen liegt lange von der Sonne verdeckt und
kühlt extrem stark aus. Danach kehrt sich das Ganze wieder um.
Die Venus
Die Venus wird nicht nur „Morgenstern“, sondern auch „Abendstern“ genannt. Das liegt daran, dass sie nur am Morgen-
oder Abendhimmel sichtbar ist und nie um Mitternacht.
Grund dafür ist ihre Position als innerer Planet unseres Sonnensystems. Da die Venus der Sonne näher ist als die Erde,
ist sie von uns aus gesehen in der Nähe des Zentralgestirns zu finden. Sie geht daher entweder kurz vor der Sonne
auf oder kurz nach ihr unter.